Angelmontagen

Bodentaster-Montage: Am Grund liegen, frei durchlaufen

Ein Bodentaster dient als Grund- und Wurfgewicht. Bei der hier erklärten Laufvariante gleitet die Hauptschnur durch seine Öse; das Vorfach folgt hinter Knotenschutz und Verbindung.

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Maiskörner, Würmer auf Erde und Brotstücke in getrennten Metallschalen
Mais, Würmer und Brot sind Beispiele unterschiedlicher Naturköder.

Der Bodentaster liegt unten, die Schnur läuft hindurch

Mit einem länglichen Bodentaster baust du hier eine frei laufende Montage für den Forellensee. Seine Form kann dir auf weichem Untergrund helfen. Prüfe den Aufbau trotzdem: Sie garantiert weder Hängerfreiheit noch einen vollständigen Widerstandsausgleich. Wo dein Hakenköder steht, hängt nicht vom Bodentaster allein ab; er ist keine Pose.

Das bereitest du vor

Ungebundener Öhrhaken mit geschlossener Öse, Schenkel, Bogen und Spitze neben einem Vorfachstück
Die Schnur ist hier noch nicht angebunden; die Hakenbauteile bleiben frei erkennbar.

Prüfe die Durchlauföse auf Kanten und passe Wurfgewicht, Rute und Schnur zusammen. Zum aktiven Schleppen und zum stationären Auftreiben gelten unterschiedliche Anforderungen an Köderauftrieb und Vorfachführung. Entscheide dich für einen Ablauf.

Die Teile in ihrer Reihenfolge

  1. frei laufender Bodentaster
  2. Pufferperle
  3. Wirbel
  4. langes Vorfach mit Haken
  5. schwimmender Köder
  6. kleines Gegenschrot bei Bedarf

Die Liste nennt die Bauteile der hier gewählten Variante. Ihre genaue Einbaulage ergibt sich aus der Schrittfolge; Abstände hängen von Köder, Material und Einsatz ab.

Schritt für Schritt

  1. Bodentaster nach dessen Innenführung auf die Hauptschnur ziehen.
  2. Pufferperle dahinter aufziehen und Wirbel anbinden.
  3. Vorfach anschließen und schwimmenden Köder montieren.
  4. Bei gewünschter begrenzter Aufstiegshöhe ein geeignetes kleines Gegenschrot im Vorfach setzen.
  5. Gesamtes beködertes System im Wasser testen und Auftrieb sowie freie Schnurbewegung kontrollieren.

Daran erkennst du Probleme

Lose transparente Schnur über einem Korkgriff neben einer Schnurspule
Schnurmaterial und Zustand werden vor dem Einsatz geprüft.

Prüfe als Erstes den freien Durchlauf. Ein unbeabsichtigter Stopper auf beiden Seiten setzt das Gewicht fest und verändert den Aufbau. Wirf lange Vorfächer kontrolliert aus; bei zu harten Würfen können sie sich überschlagen. Beim Auftriebstest muss der Köder auch Haken und nassen Vorfachabschnitt tragen. Strömung und Schnurbogen sorgen außerdem dafür, dass Vorfachlänge und senkrechte Köderhöhe nicht dasselbe sind. Der Bodentaster bleibt ein Grundgewicht und wird nicht wie eine stehende Pose ausgebleit.

So setzt du die Montage ein

Bei der stationären Variante kontrollierst du das Köderpaket auf Auftrieb. Bei bewegter Führung bleibt der Kontakt zum Gewicht wichtig. Hole nach verdächtigen Kontakten ein und prüfe, ob sich das Vorfach um den Taster gelegt hat.

Häufige Fragen

Ist jeder Bodentaster ein Durchlaufgewicht?

Kontrolliere dein konkretes Modell. Die Anleitung bezieht sich auf die Variante mit geeigneter frei laufender Öse.

Ersetzt der Bodentaster den Auftrieb des Köders?

Nein. Ob der Hakenköder steigt oder sinkt, prüfst du am fertigen Vorfach.

Hier geht es passend weiter

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Quellen und fachliche Einordnung

Fachquellen zum Weiterlesen
  1. Dr. Catch: Auftreibende Grundmontage – Bodentaster, Vorfach und auftriebskontrollierendes Schrot.
  2. Balzer / Olli Kaufmann: Angeln mit dem Bodentaster – Originaler Hersteller-Praxisbeitrag über Bodentaster und Forellenmontage.
  3. Johannes Radtke / Blinker: Bodentaster-Montage Light – Text vollständig gelesen. Letzter Bauschritt bestätigt gleitenden Gewichtanschluss, Gummiperle, Wirbel und Vorfach. Eigenbau-Gewicht und dessen Erwärmung werden nicht übernommen.

Quellen geprüft am 21.10.2026. Beschrieben ist die ausdrücklich genannte Variante; fremde Texte und Darstellungen werden nicht übernommen. Materialabhängige Angaben ersetzen keinen Test der eigenen Verbindung.